Montag, 26. April 2010

Freitag - Tag 2

Der zweite Tag in der Schule und ich hab es immer noch nicht fertig gebracht, etwas auf den Blog zu schreiben.
Internet gibts nur in der Schule - Zeit bleibt da wenig. Vor der Schule ein paar Minuten, in der kurzen Mittagspause eher wenig, da dann noch etwas zu essen eingekauft und gegessen und geplaudert wird und am Nachmittag nach der Schule ist schon bald mal Feierabend und die Schule macht dicht. Aber bis zum Ende des Aufenthaltes hier, werde ich das auch im Griff haben.

Am zweiten Tag bin ich zeitig auf. Das Frühstücksgespräch mit Lorna zieht sich in die Länge. Dabei empfahl sie mir, in die Schule zu gehen, die Gegend etwas kennen zu lernen. Nur ein Fussmarsch von ca. 25 Minuten. Ist ja kein Problem, dann ist jetzt fertig gequatscht. Und wie es der Zufall so will - ich komme zu spät zur Schule. 5 Minuten zu spät und dass in der neuen Klasse. Toller Einstand! Gut gilt hier keine Gipfeli-Regel ;-). Aber wie sich herausstellt, bin ich nicht der letzte. Lorna meint dann auch, 5 Minuten zu spät ist in Südafrika sicher noch pünktlich.
Nun jedenfalls, ich komme in der Klasse an und alle sind schon wieder in einen Test vertieft. ok, gut, wenn die wollen.
Anschliessend wird im Garten an der Sonne der Kaffee genossen. Heute solls so gegen 22° gewesen sein. Es bläst immer ein leichter bis stärkerer Wind in Cape Town. Der kann bisweilen recht unangenehm werden. Aber man hat ja immer eine Jacke dabei - auch wenns dann halt mal 25° ist.

Der Test ist in der Zwischenzeit kontrolliert und wird besprochen. in dieser Klasse sind wir 7 Studenten.

Heute gibts was zu Futtern, aber dafür müssen wir erst noch einkaufen. Der nächste Shop ist nicht weit. Fertigfutter für die Mikrowelle ist angesagt. Toll, da fährst du extra nach Südafrika, damit du dein erstes Fertigmenü in die Mikrowelle schieben kannst. Nach dem Essen gehts gleich weiter mit den Nachmittagslektionen.

Anschliessend ein Versuch, den angefangenen Blog fertigzuschreiben und zu speichern, aber weit gefehlt: statt das er gespeichert wurde ist alles Neue weg.
Dann schliesst die Schule und aus die Maus. Keine Neuigkeiten, kein Blog, keine Mails, kein rein gar nichts… Dann müssen die Lieben zu hause noch ein bisschen warten – i’m so sorry !

Zu dritt geht’s am Abend dann mit dem Taxi in den Ausgang. Flawia, eine Mitschülerin aus Luzern, und Junn. Wir fahren zum Observatory – hier soll was los sein. Nun, ich wurde auch schon aus einer Bar ‚rausgeworfen‘, aber noch nie so früh. Also geht’s zur nächsten Bar. Das Bier ist günstig - 3 dl belaufen sich auf ca. 12-15 Rand - ca. 2 CHF. Es ist aber nicht viel los und bald entschliessen wir uns nach Hause zu fahren, nachdem wir uns für den nächsten Morgen verabredet haben. Das Taxi bringt uns sicher bis vor die Haustüre.

Tja, Züge fahren um diese Zeit nicht mehr – die letzten sind bis um ca. 6 bis 8 Uhr unterwegs. Die Taxibusse sollen um diese Zeit nicht sicher und zu Fuss, wenn‘s dunkel ist, soll lebensgefährlich sein. Es wurde uns eingeschärft nur mit einem offiziellen Taxi nach Hause zu fahren.

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