Montag ist wieder Schule angesagt. Es kommt eine neue 'Schülerin' aus Brasilien. Somit sind wir elf Schüler in der Klasse - 3 Schweizer, 4 Brasilianer, 1 Mexikaner, 1 Russin, 1 Italienerin, 1 Koreaner. Dies ist genug. Das Klassenzimmer jedenfalls ist übervoll. Wir hoffen nun, dass die Klasse wieder gesplittet wird. Dafür sind wir in den Nachmittagslektionen nur zwei.
Das Wetter spielt im Moment weiterhin verrückt. Gemäss meiner Host-Ma ist es zu kalt für diese Jahreszeit. Die Temperaturen liegen im Moment bei etwa 18-20 Grad. Auf Sonnenschein folgt starker Regen und dann wieder kräftige Windböen.
Wobei ich zur Zeit eher das Gefühl habe, dass es im Haus kälter ist als draussen. Besserung ist die nächsten Tage nicht in Sicht.
Jedenfalls hatte ich Glück und konnte trockenen Fusses nach in die Schule gehen und auch wieder nach Hause. Auch zum obligaten Mittagseinkauf (wir haben auf gegrilltes Hähnchen mit Reis und ab und zu Salat umgestellt) bauchten wir keinen Regenschirm.
Als ich dann nun am frühen Abend nach Hause komme ist Joon, mein koreanischer Mitbewohner ausgezogen. Er hat es sich zusammen mit Freunden in einer eigene Wohnung bequem gemacht. Er bleibt ja auch noch ein paar Monate.
Dafür überleg ich mir bereits wieder, was ich alles wo packen muss, damit ich dann auf der Safari auch alles beieinander habe.
Das mit den zwei Gepäckstücken scheint jetzt doch zu einem Problemchen zu werden und es zeichnet sich ab, dass der Koffer auf dem Postweg die Heimfahrt antreten wird.
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