Mittwoch - und somit wieder Schule - bedeutet früher aufstehen und zeitig zur Schule um das Internet zu nutzen.
Erstmals ist der Tafelberg von Wolken bedeckt. Wobei der blaue Himmel doch rundum sichtbar ist. Also wird es wohl wieder ein herrlicher Tag werden.
Nun in der Schule angekommen muss ich feststellen, das Internet ist immer noch down. Es geht nichts, was dann wohl auch bedeutet, heute nachmittag wieder einige Zeit im Internet-Café zu verbringen.
Dafür buche ich mir eine Tour zum Cape of Good Hope am Sonntag. Eine Tagestour für 280 Rand. Und gleichzeitig miete ich für die nächsten zwei Wochen ein Bike, obwohl Lorna mir davon abgeraten hat.
Südafrika ist nicht gerade sehr nett zu Velofahrern oder auch Fussgängern. An jeder Ampel hat es einen Knopf, damit die Fussgänger die Strasse gefahrlos überqueren können. Aber sobald die Fussgängerampel auf grün ist und du die ersten Schritte losgelaufen bist, schaltet diese bereits wieder auf rot. Wenn du Glück hast, bist du in der Mitte der Strasse und es eine Insel. Der Fussgänger'streifen' ist meist auch von wartenden Autos blockiert, sodass du dich sowieso zwischen diesen hindurch schlängeln und zwängen musst.
Normalerweise wird dieser Knopf allerdings gar nicht benötigt. Die Fussgänger gehen über die Strasse, sobald kein Auto kommt. Diese müssen schon im Auge behalten werden, da die Autofahrer keine Rücksicht auf Fussgänger nehmen. Aber es funktioniert. Bis jetzt noch kein Unfall - auch noch keinen gesehen.
Im Laufe des Tages hat sich der Himmel mit Wolken bedeckt, es ist keine Sonne mehr sichtbar und eine Brise windet ;-).
Die neue Lehrerin in der Schule hat für die ersten beiden Tage keine guten Noten erhalten. Jeder der Klasse (ausser dem Koreaner, der nur wegen dem Visum hier ist) ärgert sich. Morgen steht wohl ein ernsthaftes Gespräch an.
Zur Begrüssung der Neuankömmlinge gibts im Garten einen kleinen Mittagsimbiss, dann geht es weiter zum Internet-Cafe.
Scheinbar soll die Internetleitung, die im Seebecken verläuft 'gebrochen' sein. Darum funktioniere das Internet in einigen Teilen der Stadt nicht. Irgendwann wird auch die Schule wieder via Internet erreichbar sein. Aber dies scheint im Moment niemanden zu stören ausser ein paar ausländische (schweizerische) Studenten.
Erstmals in meiner 'Schul-Zeit' sind Hausaufgaben angesagt. ...und ja, ok, ich hab heute nachmittag auf einen Ausflug verzichtet und werde ein bisschen büffeln und selbstverständlich die Aufgaben erledigen.
Dann hat doch heute mein kleines Schwesterchen noch Geburtstag, an dieser Stelle ganz herzliche Gratulation und viel Spass beim Festen.
Wir sind heute abend zu hause und gehen auch zeitig ins Bett, denn wie Lorna sagt, ist der Mittwoch 'Ruhetag' und die Studenten sind am Donnerstag wieder unterwegs.
Freitag, 30. April 2010
Mittwoch, 28. April 2010
Dienstag - Tag 6 (Winelands - Stellenbosch)
Feiertag - Es wird der erste Wahltag in Südafrika gefeiert. Somit fällt die Schule ins Wasser.
Wir wollen heute zu fünft mit Lorna in die Winelands fahren. Wein testen und die Gegend erkunden. Um zehn solls losgehen. Es sind schon alle da und warten auf Lorna, doch die sitzt noch gemütlich im Schlafanzug beim Frühstück. Südafrika ;-) - also wird es wohl ein paar Minuten später.
Doch bald mal gehts los, noch etwas für unterwegs eingekauft und dann - sitzen wir im Stau. Zwei Stunden später stehen wir immer noch auf der Autobahn im Stau.
Wir stellen fest, dass die Südafrikaner am liebsten BMW, Mercedes oder Toyota fahren. Wir sitzen ebenfalls in einem Mercedes. Der ist 16 Jahre alt und hat gerade mal 120'000 km auf dem Buckel.
Der Stau wird durch eine Baustelle verursacht. Es wird fleissig an einer bzw. schlussendlich sind es doch mehrere Brücken gebaut. Für Strassen- und Bauarbeiter gibt es kein Wochenende oder auch keinen Feiertag hier. Da wird an diesen Tagen gearbeitet, da dann weniger Autos unterwegs sind - ja, das stellen wir gerade mal fest.
Nachdem der Stau dann doch endlich hinter und liegt, gehts flüssig weiter. Die Vegetation wird zunehmend grüner. Wir kommen an den ersten Weinbergen vorbei. Wir sind in einem breiten Tal, dass von allen Seiten mit Bergen eingefasst ist. Das Tal ist bunt in den Herbstfarben geschmückt. Die Weinfarmen - eine schöner wie die andere. Zum Teil richtig herrliche Plätzchen, jeweils mit Restaurant. Zum Teil an richtig schön versteckten, romantischen Orten. Hier lässt es sich leben. Und der Wein ist sogar noch richtig gut.
Das Wetter spielt wie immer mit, wenn Engel reisen. Herrlich, wenig Wolken am Himmer und wie immer eine leichte Brise.
Ach ja, hier weht nur in den Wintermonaten ein Wind, der formt dann auch die Bäume entsprechend. Ansonsten ist es eine Brise. Jedenfalls hoffe ich, nicht in den Genuss eines Windes zu kommen. Denn dann kann es vorkommen, dass die Fussgänger auf der Strasse sich an irgendwelchen Gegenständen festhalten müssen, damit sie nicht davongeweht werden.
Wir fahren durch das Tal und erfreuen uns an den Weinfarmen bzw. an den Weintestings.
Ein Abstecher über Stellenbosch in das Erlebnisrestaurant 'Moyo'. Hier kannst man den ganzen Abend in ganz spezieller Atmosphäre schlemmen. Zum Teil sind die Tische unter Bäumen, zum Teil auf den Bäumen (ok, in Baumhäusern) oder in Zelten. Es ist ein riesiges Gelände und überall findet man wieder versteckt irgendwo irgendwelche Sitzgelegenheit oder eben auch schön gedeckte Tische. Das Essen ist für hiessige Verhältnise sehr teuer. Ein Abend von 18-23:00 mit Buffet beläuft sich dann ohne Getränke auf 255 Rand. Wir haben schon für unser Bier 21 Rand bezahlt.
Nach dem Rundgang durch das Restaurant und dem Getränk fahren wir dann zurück.
Morgen ist wieder Schule angesagt, zumindest am Morgen. Mittwoch nachmittag ist schulfrei hier ;-)
Wir wollen heute zu fünft mit Lorna in die Winelands fahren. Wein testen und die Gegend erkunden. Um zehn solls losgehen. Es sind schon alle da und warten auf Lorna, doch die sitzt noch gemütlich im Schlafanzug beim Frühstück. Südafrika ;-) - also wird es wohl ein paar Minuten später.
Doch bald mal gehts los, noch etwas für unterwegs eingekauft und dann - sitzen wir im Stau. Zwei Stunden später stehen wir immer noch auf der Autobahn im Stau.
Wir stellen fest, dass die Südafrikaner am liebsten BMW, Mercedes oder Toyota fahren. Wir sitzen ebenfalls in einem Mercedes. Der ist 16 Jahre alt und hat gerade mal 120'000 km auf dem Buckel.
Der Stau wird durch eine Baustelle verursacht. Es wird fleissig an einer bzw. schlussendlich sind es doch mehrere Brücken gebaut. Für Strassen- und Bauarbeiter gibt es kein Wochenende oder auch keinen Feiertag hier. Da wird an diesen Tagen gearbeitet, da dann weniger Autos unterwegs sind - ja, das stellen wir gerade mal fest.
Nachdem der Stau dann doch endlich hinter und liegt, gehts flüssig weiter. Die Vegetation wird zunehmend grüner. Wir kommen an den ersten Weinbergen vorbei. Wir sind in einem breiten Tal, dass von allen Seiten mit Bergen eingefasst ist. Das Tal ist bunt in den Herbstfarben geschmückt. Die Weinfarmen - eine schöner wie die andere. Zum Teil richtig herrliche Plätzchen, jeweils mit Restaurant. Zum Teil an richtig schön versteckten, romantischen Orten. Hier lässt es sich leben. Und der Wein ist sogar noch richtig gut.
Das Wetter spielt wie immer mit, wenn Engel reisen. Herrlich, wenig Wolken am Himmer und wie immer eine leichte Brise.
Ach ja, hier weht nur in den Wintermonaten ein Wind, der formt dann auch die Bäume entsprechend. Ansonsten ist es eine Brise. Jedenfalls hoffe ich, nicht in den Genuss eines Windes zu kommen. Denn dann kann es vorkommen, dass die Fussgänger auf der Strasse sich an irgendwelchen Gegenständen festhalten müssen, damit sie nicht davongeweht werden.
Wir fahren durch das Tal und erfreuen uns an den Weinfarmen bzw. an den Weintestings.
Ein Abstecher über Stellenbosch in das Erlebnisrestaurant 'Moyo'. Hier kannst man den ganzen Abend in ganz spezieller Atmosphäre schlemmen. Zum Teil sind die Tische unter Bäumen, zum Teil auf den Bäumen (ok, in Baumhäusern) oder in Zelten. Es ist ein riesiges Gelände und überall findet man wieder versteckt irgendwo irgendwelche Sitzgelegenheit oder eben auch schön gedeckte Tische. Das Essen ist für hiessige Verhältnise sehr teuer. Ein Abend von 18-23:00 mit Buffet beläuft sich dann ohne Getränke auf 255 Rand. Wir haben schon für unser Bier 21 Rand bezahlt.
Nach dem Rundgang durch das Restaurant und dem Getränk fahren wir dann zurück.
Morgen ist wieder Schule angesagt, zumindest am Morgen. Mittwoch nachmittag ist schulfrei hier ;-)
Montag, 26. April 2010
Sonntag - Tag 4 (Beach)
Um zehn Uhr am Morgen klingelt der Wecker. Nur vom Lärm der nebenan liegenden Schule (wobei es aber eine Kirche sein soll) bin ich schon länger wach.
Eigentlich sollte hier die Kirchenglocke läuten. Ihr Gebimmel lässt sie sonntags jeweils eine Stunde lang ertönen. Heute ist das wohl vergessen gegangen, dafür feiert die Kirche in unglaublicher Lautstärke wohl den Feiertag vom Dienstag. Dies ab halb acht in der Früh und bis spätnachmittags.
Nun jedenfalls lässt sich der Tag geniessen. Es ist wunderbares Wetter und der erste Kaffee kann auf der Terrasse an der Sonne genossen werden. Heute solls 25° werden. Das Frühstück mit Toast, Würstchen, Bohnen, gebratenen Champion und Tomaten, Rührei und Toast sowie ein paar Früchten geniessen wir leider im Hause.
Also heute ist Beach angesagt.
Um halb zwölf gehts los. Ein Ticket für den Zug müssen wir ja nicht lösen, da die Schalter geschlossen sind, es keine Automaten gibt und scheinbar die Kontrolleure am Sonntag auch einen freien Tag geniessen und nicht arbeiten. Demzufolge ist der Sonntag offizieller Schwarzfahrer-Tag.
Aber oha - zu früh gefreut. Heut ist wohl eine Ausnahme oder die Stadt braucht Geld, denn die Bussen sollen recht hoch sein in dieser Stadt. Jedenfalls stehen da plötzlich eine ganze Menge Kontrolleure mit Polizeischutz im Wagen und wollen doch tatsächlich ein Ticket sehen. Gut, wir können noch eines im Zug lösen und zahlen die 8 Rand für die Strecke zum Beach. Dies sind ca. 8 Stationen.
Hier treffen wir uns mit Flawia und spazieren über den Strand. Es ist aber ziemlich windig und an ein Bad im Meer ist nicht zu denken. Das Wasser auch ziemlich kalt. Aber das ist soweit ja auch kein Problem. Es hat genügend Surfer oder eher solche, die es werden wollen, die sich im Wasser tummeln. Auch vereinzelt verirrt sich ein Schwimmer in die Fluten, einige nur in den Kleidern. Ob dies dann tatsächlich wärmer gibt, ich waage es zu bezweifeln. Seit Ende März ist der Strand nicht mehr öffentlich überwacht. Die Wachhäuschen sind nicht mehr besetzt.
Der Strand ist überzogen mit grösseren und kleineren Muscheln. Auch liegen viele braune Wasserpflanzen am Strand. Die sehen aus wie die Tentakeln eines Tintenfisches. Zum Teil sind die Stängel einige Meter lang bis dann die kurzen, palmenartig angeordneten Blätter daraus hervorwachsen. Ansonsten ist der Strand doch sehr sauber.
Nahe beim Strand wird ein Bazar oder Markt durchgeführt. Den angebotenen Dingen nach zu beurteilen ist dies eher ein Markt für die Einheimischen, bei uns würde dies wohl zum Teil unter Abfall laufen. Es wird aber auch Handgemachtes angeboten.
Weiter fahren wir mit dem Zug (immer noch offizieller Schwarzfahrer-Tag) an die Kalk-Bay. Ein kleiner interessanter Hafen mit vielen Einheimischen wie auch Touristen. Die Läden an der Strasse haben geöffnet. Frisch gefangene Fische werden gleich vor Ort ausgenommen und zubereitet. Es riecht nach Fish and Chips. Viele Fischer säumen die Bay und versuchen den Fang ihres Lebens zu machen.
Im Hafenbecken tummeln sich drei, vier Robben und freuen sich, wenn mal ein Brocken für sie abfällt.
Nach einem feinen Essen gehts dann schon zurück mit dem Zug. Der fährt am Sonntag nur jede Stunde. Aber man ist nie sicher, ob jetzt ein Zug dann kommt oder ob er gerade irgendwo 'Pause' macht. Wir haben Glück, etwas verspätet trifft er doch noch ein.
Auf jedem Bahnhof arbeiten drei bis vier Securities. Wobei arbeiten etwas hoch gegriffen ist. Sie liegen, stehen oder sitzen da und warten bis der Tag vorbei ist. Dank diesen Securities sind die Bahnhöfe allerdings sicher und werden auch nicht von Bettlern oder Pennern überlaufen. Die sind nicht auf Bahnhöfen zu finden. Insgesamt gesehen, sind diese Orte auch recht sauber gehalten.
Ein späterer Spaziergang durch die Stadt verrät, dass auch am Sonntag gearbeitet wird. Die Bauarbeiten an den Strassen bzw. Gehsteigen sind in vollem Gange. Bis zur WM sind es ja auch nur noch 47 Tage (oder so).
Abends ist ein Besuch in einem Jazz-Club angesagt. Hier tritt dann auch als Gast-Star die bekannte und einheimische Jazz-Sängerin Melanie Scholtz auf. Sie ist gerade von einer Tour in Brasilien zurückgekehrt.
Etwas nach Mitternacht treffen wir zu Hause ein.
Für morgen ist früh aufstehen angesagt, da ich jetzt unbedingt das Internet in der Schule nutzen muss. Diese öffnet aber auch erst um 08:00 Uhr.
Eigentlich sollte hier die Kirchenglocke läuten. Ihr Gebimmel lässt sie sonntags jeweils eine Stunde lang ertönen. Heute ist das wohl vergessen gegangen, dafür feiert die Kirche in unglaublicher Lautstärke wohl den Feiertag vom Dienstag. Dies ab halb acht in der Früh und bis spätnachmittags.
Nun jedenfalls lässt sich der Tag geniessen. Es ist wunderbares Wetter und der erste Kaffee kann auf der Terrasse an der Sonne genossen werden. Heute solls 25° werden. Das Frühstück mit Toast, Würstchen, Bohnen, gebratenen Champion und Tomaten, Rührei und Toast sowie ein paar Früchten geniessen wir leider im Hause.
Also heute ist Beach angesagt.
Um halb zwölf gehts los. Ein Ticket für den Zug müssen wir ja nicht lösen, da die Schalter geschlossen sind, es keine Automaten gibt und scheinbar die Kontrolleure am Sonntag auch einen freien Tag geniessen und nicht arbeiten. Demzufolge ist der Sonntag offizieller Schwarzfahrer-Tag.
Aber oha - zu früh gefreut. Heut ist wohl eine Ausnahme oder die Stadt braucht Geld, denn die Bussen sollen recht hoch sein in dieser Stadt. Jedenfalls stehen da plötzlich eine ganze Menge Kontrolleure mit Polizeischutz im Wagen und wollen doch tatsächlich ein Ticket sehen. Gut, wir können noch eines im Zug lösen und zahlen die 8 Rand für die Strecke zum Beach. Dies sind ca. 8 Stationen.
Hier treffen wir uns mit Flawia und spazieren über den Strand. Es ist aber ziemlich windig und an ein Bad im Meer ist nicht zu denken. Das Wasser auch ziemlich kalt. Aber das ist soweit ja auch kein Problem. Es hat genügend Surfer oder eher solche, die es werden wollen, die sich im Wasser tummeln. Auch vereinzelt verirrt sich ein Schwimmer in die Fluten, einige nur in den Kleidern. Ob dies dann tatsächlich wärmer gibt, ich waage es zu bezweifeln. Seit Ende März ist der Strand nicht mehr öffentlich überwacht. Die Wachhäuschen sind nicht mehr besetzt.
Der Strand ist überzogen mit grösseren und kleineren Muscheln. Auch liegen viele braune Wasserpflanzen am Strand. Die sehen aus wie die Tentakeln eines Tintenfisches. Zum Teil sind die Stängel einige Meter lang bis dann die kurzen, palmenartig angeordneten Blätter daraus hervorwachsen. Ansonsten ist der Strand doch sehr sauber.
Nahe beim Strand wird ein Bazar oder Markt durchgeführt. Den angebotenen Dingen nach zu beurteilen ist dies eher ein Markt für die Einheimischen, bei uns würde dies wohl zum Teil unter Abfall laufen. Es wird aber auch Handgemachtes angeboten.
Weiter fahren wir mit dem Zug (immer noch offizieller Schwarzfahrer-Tag) an die Kalk-Bay. Ein kleiner interessanter Hafen mit vielen Einheimischen wie auch Touristen. Die Läden an der Strasse haben geöffnet. Frisch gefangene Fische werden gleich vor Ort ausgenommen und zubereitet. Es riecht nach Fish and Chips. Viele Fischer säumen die Bay und versuchen den Fang ihres Lebens zu machen.
Im Hafenbecken tummeln sich drei, vier Robben und freuen sich, wenn mal ein Brocken für sie abfällt.
Nach einem feinen Essen gehts dann schon zurück mit dem Zug. Der fährt am Sonntag nur jede Stunde. Aber man ist nie sicher, ob jetzt ein Zug dann kommt oder ob er gerade irgendwo 'Pause' macht. Wir haben Glück, etwas verspätet trifft er doch noch ein.
Auf jedem Bahnhof arbeiten drei bis vier Securities. Wobei arbeiten etwas hoch gegriffen ist. Sie liegen, stehen oder sitzen da und warten bis der Tag vorbei ist. Dank diesen Securities sind die Bahnhöfe allerdings sicher und werden auch nicht von Bettlern oder Pennern überlaufen. Die sind nicht auf Bahnhöfen zu finden. Insgesamt gesehen, sind diese Orte auch recht sauber gehalten.
Ein späterer Spaziergang durch die Stadt verrät, dass auch am Sonntag gearbeitet wird. Die Bauarbeiten an den Strassen bzw. Gehsteigen sind in vollem Gange. Bis zur WM sind es ja auch nur noch 47 Tage (oder so).
Abends ist ein Besuch in einem Jazz-Club angesagt. Hier tritt dann auch als Gast-Star die bekannte und einheimische Jazz-Sängerin Melanie Scholtz auf. Sie ist gerade von einer Tour in Brasilien zurückgekehrt.
Etwas nach Mitternacht treffen wir zu Hause ein.
Für morgen ist früh aufstehen angesagt, da ich jetzt unbedingt das Internet in der Schule nutzen muss. Diese öffnet aber auch erst um 08:00 Uhr.
Samstag - Tag 3 (TableMountain - Waterfront)
Table Mountain ist heute angesagt.
Wir treffen uns morgens um halb zehn bei einer Zugstation. Von hier aus fahren wir mit dem Taxibus nach Cape Town Center. Weiter geht's mit einem gecharterten Bus bis zur Talstation vom Cableway. Von uns drei sind nicht alles begeisterte Berggänger, also entschliessen wir uns, die Seilbahn zu nehmen. Table Mountain ein imposanter, flachgewalzer Berg von 1060 m Höhe mitten in der Stadt. Für fahren mit einer sich inwendig drehenden Seilbahn bis nach oben. Die Aussicht ist herrlich. Der Blick schweift über die ganze Stadt Cape Town bis zum Cap der guten Hoffnung (ok ist ein Joke). Die Vegetation ist ziemlich karg, der Boden felsig und alles ist ausgetrocknet.
Eigentlich auch kein Kunststück bei dieser Hitze. Heute mittag zeigt das Thermometer wohl gegen 25°. Wunderbares Wetter, keine Wolken am Himmer und auch kein Lüftchen weht heute - einfach traumhaft.
Nach einem Rundgang über einen Teil des Tafelberges fahren wir wieder runter und entschliessen und (2:1) den restlichen Weg runter in die Stadt zu Fuss zu gehen. Es wird warm und wir müssen der Strasse entlang gehen, einen Wanderweg haben wir nicht gefunden. Der Entschluss, zu Fuss zur Waterfront zu wandern wird bald aufgrund der Hitze hinterfragt. Aber weiter gehts - keine Blösse zeigen. Wir erreichen die Stadt und dann auch mal die Long St. Eine wunderbare Strasse, viele kleinere Läden und Cafès laden zum Verweilen ein. Die Häuser sind zum Teil noch im Kolonialstil erhalten oder auch nachgebaut. Eine interessante Strasse. Hier soll sich auch ein Teil des Nachtlebens von Cape Town abspielen. Aber im Moment ist davon gar nichts zu sehen.
Am Ende der Long St wird dann doch noch ein Taxibus angehalten, der uns dann etwas schneller zur Waterfront bringt.
Diese Taxibusse sind eine interessante und witzige Sache. Davon gibts eine Menge in der Stadt, die fahren hupend die Strassen rauf und runter und sammeln die Leute auf der Strasse auf, die gerade mal mitfahren wollen. Irgendwo, nach Wunsch der Fahrgäste, dürfen diese dann wieder aussteigen. Die Kosten für eine Fahrt sind bescheiden und bewegen sich zwischen 3.5 bis 5 Rand, umgerechnet also 50 bis 70 Rappen. Diese Taxis befördern bis zu 12/13 Personen hinten und 2 vorne. Es wird eng, wenn sie gefüllt sind. Das Geld wird während der Fahrt eingesammelt. Wird das Taxi von Anfang an gefüllt, so wird das Geld durch einen Fahrgast pro Sitzreihe eingezogen und über die nächste Reihe mit der Angabe der zahlenden Gäste weitergereicht. Dies bis das gesamte Geld vorne eintrifft. Muss Rückgeld gegeben werden, so kommt dieses auf dieselbe Weise wieder zurück. Wer Rückgeld benötigt, nimmt sich seinen Teil und reicht den Rest weiter. Und das Ganze funktioniert.
Die Waterfront ist ein Einkaufscenter und eine Menge Cafés und Läden rund um das Hafenbecken. Livemusik und Darbietungen an jeder Ecke. Die Häuser sind im alten Stil gehalten. Hier lässt es sich aushalten. Etwas am Hafen entlang flanieren, die Leute und Darbietungen beobachten, irgendwo was trinken - ein spezieller und wunderbarer Ort. Ich hoffe, ich bin nicht das letzte Mal hier.
Da das neue Fussballstadion auch in der Nähe ist, wollen wir noch einen Blick da drauf werfen. Vom Tafelberg haben wir es ja schon von oben betrachtet, jetzt fehlt uns noch der Blick von unten. Nach einen kurzen, ca. 10 minütigen Spaziergang sind wird dort. Leider kann es nicht von innen betrachtet werden. Aber es sieht doch ziemlich imposant aus. Vielleicht liegt ja mal der Besuch eines Fussballspiels drin.
Dann ist Zeit um nach Hause zu fahren. Mit dem Taxibus gehts zur Station und von dort mit dem Zug nach Hause. Da heute Samstag ist, fährt der auch nur alle halbe Stunde. Während wir nun so im Zug sitzen und warten kommen doch so 8 Händler vorbei und wollen irgendwelche Süssigkeiten, was Salziges oder ähnliches verkaufen. Ebenfalls ein klimpernder Blinder wird von einem Mädchen durch den Wagen gezogen und bettelt um ein Almosen.
Betteln und Strassenverkäufe von sackweise Früchten, Souveniers, Zeitungen, etc. direkt am Strassenrand oder mitten auf der Fahrbahn sind hier ganz normal. Meist werden diese Händler aber nicht beachtet und es stellt sich die Fragen, ob diese Art von Verkauf tatsächlich einträglich genug ist.
Im Laufe des späteren Abends fahren wir zu dritt noch in ein spezielles Restaurant und bestellen noch was feines zu essen. Wir essen typisch einheimisch in Woodstock, einem älteren, gut erhaltenen Quartier. Hier lohnt sich vermutlich mal ein Spaziergang bei Tag. Lorna ist unsere Chauffeurin und zeigt uns anschliessend noch die Stadt und wo die Clubs und sonstigen Ausgeh-Orte sind. Wir fahren durch die Long St. Hier ist allerdings knapp vor 12 noch nicht sehr viel Betrieb. Fahren am Parlamentsgebäude und weiteren interessanten und altehrwürdigen Gemäuern vorbei. Zurück ins Observatory-Gebiet. Dann wieder über diverse Umwege zurück nach Hause. Unterwegs möchte uns Lorna an diversen Clubs, Bars, etc. ausladen. Aber Junn und ich sind und bleiben seriös.
In diesem Restaurant zahlten wir für das Bier gerade mal 10 Rand (man rechne: der Kurs ist etwas 1:7). Auch das essen haben wir für rund 70 Rand erhalten und die Portionen waren grosszügig.
Lorna lässt sich das restliche Essen einpacken - für ihren nicht vorhandenen Dog. Als wir zu hause ankommen, ärgert sie sich gewaltig. Sie wollte den DogiBag einem Bettler überlassen und hat es vergessen.
Zu Hause werden noch Pläne für den morgigen Tag geschmiedet. Wir werden an eine der vielen Beach'es fahren und wollen ein Bad im wunderbar (hoffentlich) warmen Ozean nehmen!
Wir treffen uns morgens um halb zehn bei einer Zugstation. Von hier aus fahren wir mit dem Taxibus nach Cape Town Center. Weiter geht's mit einem gecharterten Bus bis zur Talstation vom Cableway. Von uns drei sind nicht alles begeisterte Berggänger, also entschliessen wir uns, die Seilbahn zu nehmen. Table Mountain ein imposanter, flachgewalzer Berg von 1060 m Höhe mitten in der Stadt. Für fahren mit einer sich inwendig drehenden Seilbahn bis nach oben. Die Aussicht ist herrlich. Der Blick schweift über die ganze Stadt Cape Town bis zum Cap der guten Hoffnung (ok ist ein Joke). Die Vegetation ist ziemlich karg, der Boden felsig und alles ist ausgetrocknet.
Eigentlich auch kein Kunststück bei dieser Hitze. Heute mittag zeigt das Thermometer wohl gegen 25°. Wunderbares Wetter, keine Wolken am Himmer und auch kein Lüftchen weht heute - einfach traumhaft.
Nach einem Rundgang über einen Teil des Tafelberges fahren wir wieder runter und entschliessen und (2:1) den restlichen Weg runter in die Stadt zu Fuss zu gehen. Es wird warm und wir müssen der Strasse entlang gehen, einen Wanderweg haben wir nicht gefunden. Der Entschluss, zu Fuss zur Waterfront zu wandern wird bald aufgrund der Hitze hinterfragt. Aber weiter gehts - keine Blösse zeigen. Wir erreichen die Stadt und dann auch mal die Long St. Eine wunderbare Strasse, viele kleinere Läden und Cafès laden zum Verweilen ein. Die Häuser sind zum Teil noch im Kolonialstil erhalten oder auch nachgebaut. Eine interessante Strasse. Hier soll sich auch ein Teil des Nachtlebens von Cape Town abspielen. Aber im Moment ist davon gar nichts zu sehen.
Am Ende der Long St wird dann doch noch ein Taxibus angehalten, der uns dann etwas schneller zur Waterfront bringt.
Diese Taxibusse sind eine interessante und witzige Sache. Davon gibts eine Menge in der Stadt, die fahren hupend die Strassen rauf und runter und sammeln die Leute auf der Strasse auf, die gerade mal mitfahren wollen. Irgendwo, nach Wunsch der Fahrgäste, dürfen diese dann wieder aussteigen. Die Kosten für eine Fahrt sind bescheiden und bewegen sich zwischen 3.5 bis 5 Rand, umgerechnet also 50 bis 70 Rappen. Diese Taxis befördern bis zu 12/13 Personen hinten und 2 vorne. Es wird eng, wenn sie gefüllt sind. Das Geld wird während der Fahrt eingesammelt. Wird das Taxi von Anfang an gefüllt, so wird das Geld durch einen Fahrgast pro Sitzreihe eingezogen und über die nächste Reihe mit der Angabe der zahlenden Gäste weitergereicht. Dies bis das gesamte Geld vorne eintrifft. Muss Rückgeld gegeben werden, so kommt dieses auf dieselbe Weise wieder zurück. Wer Rückgeld benötigt, nimmt sich seinen Teil und reicht den Rest weiter. Und das Ganze funktioniert.
Die Waterfront ist ein Einkaufscenter und eine Menge Cafés und Läden rund um das Hafenbecken. Livemusik und Darbietungen an jeder Ecke. Die Häuser sind im alten Stil gehalten. Hier lässt es sich aushalten. Etwas am Hafen entlang flanieren, die Leute und Darbietungen beobachten, irgendwo was trinken - ein spezieller und wunderbarer Ort. Ich hoffe, ich bin nicht das letzte Mal hier.
Da das neue Fussballstadion auch in der Nähe ist, wollen wir noch einen Blick da drauf werfen. Vom Tafelberg haben wir es ja schon von oben betrachtet, jetzt fehlt uns noch der Blick von unten. Nach einen kurzen, ca. 10 minütigen Spaziergang sind wird dort. Leider kann es nicht von innen betrachtet werden. Aber es sieht doch ziemlich imposant aus. Vielleicht liegt ja mal der Besuch eines Fussballspiels drin.
Dann ist Zeit um nach Hause zu fahren. Mit dem Taxibus gehts zur Station und von dort mit dem Zug nach Hause. Da heute Samstag ist, fährt der auch nur alle halbe Stunde. Während wir nun so im Zug sitzen und warten kommen doch so 8 Händler vorbei und wollen irgendwelche Süssigkeiten, was Salziges oder ähnliches verkaufen. Ebenfalls ein klimpernder Blinder wird von einem Mädchen durch den Wagen gezogen und bettelt um ein Almosen.
Betteln und Strassenverkäufe von sackweise Früchten, Souveniers, Zeitungen, etc. direkt am Strassenrand oder mitten auf der Fahrbahn sind hier ganz normal. Meist werden diese Händler aber nicht beachtet und es stellt sich die Fragen, ob diese Art von Verkauf tatsächlich einträglich genug ist.
Im Laufe des späteren Abends fahren wir zu dritt noch in ein spezielles Restaurant und bestellen noch was feines zu essen. Wir essen typisch einheimisch in Woodstock, einem älteren, gut erhaltenen Quartier. Hier lohnt sich vermutlich mal ein Spaziergang bei Tag. Lorna ist unsere Chauffeurin und zeigt uns anschliessend noch die Stadt und wo die Clubs und sonstigen Ausgeh-Orte sind. Wir fahren durch die Long St. Hier ist allerdings knapp vor 12 noch nicht sehr viel Betrieb. Fahren am Parlamentsgebäude und weiteren interessanten und altehrwürdigen Gemäuern vorbei. Zurück ins Observatory-Gebiet. Dann wieder über diverse Umwege zurück nach Hause. Unterwegs möchte uns Lorna an diversen Clubs, Bars, etc. ausladen. Aber Junn und ich sind und bleiben seriös.
In diesem Restaurant zahlten wir für das Bier gerade mal 10 Rand (man rechne: der Kurs ist etwas 1:7). Auch das essen haben wir für rund 70 Rand erhalten und die Portionen waren grosszügig.
Lorna lässt sich das restliche Essen einpacken - für ihren nicht vorhandenen Dog. Als wir zu hause ankommen, ärgert sie sich gewaltig. Sie wollte den DogiBag einem Bettler überlassen und hat es vergessen.
Zu Hause werden noch Pläne für den morgigen Tag geschmiedet. Wir werden an eine der vielen Beach'es fahren und wollen ein Bad im wunderbar (hoffentlich) warmen Ozean nehmen!
Freitag - Tag 2
Der zweite Tag in der Schule und ich hab es immer noch nicht fertig gebracht, etwas auf den Blog zu schreiben.
Internet gibts nur in der Schule - Zeit bleibt da wenig. Vor der Schule ein paar Minuten, in der kurzen Mittagspause eher wenig, da dann noch etwas zu essen eingekauft und gegessen und geplaudert wird und am Nachmittag nach der Schule ist schon bald mal Feierabend und die Schule macht dicht. Aber bis zum Ende des Aufenthaltes hier, werde ich das auch im Griff haben.
Am zweiten Tag bin ich zeitig auf. Das Frühstücksgespräch mit Lorna zieht sich in die Länge. Dabei empfahl sie mir, in die Schule zu gehen, die Gegend etwas kennen zu lernen. Nur ein Fussmarsch von ca. 25 Minuten. Ist ja kein Problem, dann ist jetzt fertig gequatscht. Und wie es der Zufall so will - ich komme zu spät zur Schule. 5 Minuten zu spät und dass in der neuen Klasse. Toller Einstand! Gut gilt hier keine Gipfeli-Regel ;-). Aber wie sich herausstellt, bin ich nicht der letzte. Lorna meint dann auch, 5 Minuten zu spät ist in Südafrika sicher noch pünktlich.
Nun jedenfalls, ich komme in der Klasse an und alle sind schon wieder in einen Test vertieft. ok, gut, wenn die wollen.
Anschliessend wird im Garten an der Sonne der Kaffee genossen. Heute solls so gegen 22° gewesen sein. Es bläst immer ein leichter bis stärkerer Wind in Cape Town. Der kann bisweilen recht unangenehm werden. Aber man hat ja immer eine Jacke dabei - auch wenns dann halt mal 25° ist.
Der Test ist in der Zwischenzeit kontrolliert und wird besprochen. in dieser Klasse sind wir 7 Studenten.
Heute gibts was zu Futtern, aber dafür müssen wir erst noch einkaufen. Der nächste Shop ist nicht weit. Fertigfutter für die Mikrowelle ist angesagt. Toll, da fährst du extra nach Südafrika, damit du dein erstes Fertigmenü in die Mikrowelle schieben kannst. Nach dem Essen gehts gleich weiter mit den Nachmittagslektionen.
Anschliessend ein Versuch, den angefangenen Blog fertigzuschreiben und zu speichern, aber weit gefehlt: statt das er gespeichert wurde ist alles Neue weg.
Dann schliesst die Schule und aus die Maus. Keine Neuigkeiten, kein Blog, keine Mails, kein rein gar nichts… Dann müssen die Lieben zu hause noch ein bisschen warten – i’m so sorry !
Zu dritt geht’s am Abend dann mit dem Taxi in den Ausgang. Flawia, eine Mitschülerin aus Luzern, und Junn. Wir fahren zum Observatory – hier soll was los sein. Nun, ich wurde auch schon aus einer Bar ‚rausgeworfen‘, aber noch nie so früh. Also geht’s zur nächsten Bar. Das Bier ist günstig - 3 dl belaufen sich auf ca. 12-15 Rand - ca. 2 CHF. Es ist aber nicht viel los und bald entschliessen wir uns nach Hause zu fahren, nachdem wir uns für den nächsten Morgen verabredet haben. Das Taxi bringt uns sicher bis vor die Haustüre.
Tja, Züge fahren um diese Zeit nicht mehr – die letzten sind bis um ca. 6 bis 8 Uhr unterwegs. Die Taxibusse sollen um diese Zeit nicht sicher und zu Fuss, wenn‘s dunkel ist, soll lebensgefährlich sein. Es wurde uns eingeschärft nur mit einem offiziellen Taxi nach Hause zu fahren.
Internet gibts nur in der Schule - Zeit bleibt da wenig. Vor der Schule ein paar Minuten, in der kurzen Mittagspause eher wenig, da dann noch etwas zu essen eingekauft und gegessen und geplaudert wird und am Nachmittag nach der Schule ist schon bald mal Feierabend und die Schule macht dicht. Aber bis zum Ende des Aufenthaltes hier, werde ich das auch im Griff haben.
Am zweiten Tag bin ich zeitig auf. Das Frühstücksgespräch mit Lorna zieht sich in die Länge. Dabei empfahl sie mir, in die Schule zu gehen, die Gegend etwas kennen zu lernen. Nur ein Fussmarsch von ca. 25 Minuten. Ist ja kein Problem, dann ist jetzt fertig gequatscht. Und wie es der Zufall so will - ich komme zu spät zur Schule. 5 Minuten zu spät und dass in der neuen Klasse. Toller Einstand! Gut gilt hier keine Gipfeli-Regel ;-). Aber wie sich herausstellt, bin ich nicht der letzte. Lorna meint dann auch, 5 Minuten zu spät ist in Südafrika sicher noch pünktlich.
Nun jedenfalls, ich komme in der Klasse an und alle sind schon wieder in einen Test vertieft. ok, gut, wenn die wollen.
Anschliessend wird im Garten an der Sonne der Kaffee genossen. Heute solls so gegen 22° gewesen sein. Es bläst immer ein leichter bis stärkerer Wind in Cape Town. Der kann bisweilen recht unangenehm werden. Aber man hat ja immer eine Jacke dabei - auch wenns dann halt mal 25° ist.
Der Test ist in der Zwischenzeit kontrolliert und wird besprochen. in dieser Klasse sind wir 7 Studenten.
Heute gibts was zu Futtern, aber dafür müssen wir erst noch einkaufen. Der nächste Shop ist nicht weit. Fertigfutter für die Mikrowelle ist angesagt. Toll, da fährst du extra nach Südafrika, damit du dein erstes Fertigmenü in die Mikrowelle schieben kannst. Nach dem Essen gehts gleich weiter mit den Nachmittagslektionen.
Anschliessend ein Versuch, den angefangenen Blog fertigzuschreiben und zu speichern, aber weit gefehlt: statt das er gespeichert wurde ist alles Neue weg.
Dann schliesst die Schule und aus die Maus. Keine Neuigkeiten, kein Blog, keine Mails, kein rein gar nichts… Dann müssen die Lieben zu hause noch ein bisschen warten – i’m so sorry !
Zu dritt geht’s am Abend dann mit dem Taxi in den Ausgang. Flawia, eine Mitschülerin aus Luzern, und Junn. Wir fahren zum Observatory – hier soll was los sein. Nun, ich wurde auch schon aus einer Bar ‚rausgeworfen‘, aber noch nie so früh. Also geht’s zur nächsten Bar. Das Bier ist günstig - 3 dl belaufen sich auf ca. 12-15 Rand - ca. 2 CHF. Es ist aber nicht viel los und bald entschliessen wir uns nach Hause zu fahren, nachdem wir uns für den nächsten Morgen verabredet haben. Das Taxi bringt uns sicher bis vor die Haustüre.
Tja, Züge fahren um diese Zeit nicht mehr – die letzten sind bis um ca. 6 bis 8 Uhr unterwegs. Die Taxibusse sollen um diese Zeit nicht sicher und zu Fuss, wenn‘s dunkel ist, soll lebensgefährlich sein. Es wurde uns eingeschärft nur mit einem offiziellen Taxi nach Hause zu fahren.
Reise und Tag eins
Es ist nun Tatsache, ich sitze hier in Cape Town! Und ich hab keinen Internet-Anschluss :-)
Aber der Reihe nach:
Nachdem mich nun der Zug rechtzeitig und pünktlich zum Flughafen gebracht hat und ich das viele Gepäck (wer kommt schon auf die Idee, einen Koffer, eine grosse Tasche, einen Fotorucksack und eine Umhängetasche freiwillig mitzunehmen?) zum Check-In geschleppt habe, stellt sich die grosse Frage - ist das Gepäck nicht zu schwer? Warum das Ganze nicht doch vorgängig auf eine Waage gestellt? Was wenn's tatsächlich Übergewicht hat?
ok, nach 10 Minuten anstehen kommt die Stunde der Wahrheit. Die leichte Tasche auf die Waage - ups - etwas über zehn Kilo. Wohin nur mit der übergewichtigen Ware? Dann den Koffer drauf, der ist bei weitem schwerer. Nicht hinschauen nützt wohl auch nichts. Was solls: Augen auf und durch. Etwas unter 20 Kilo - uff. Leichtes Übergewicht, aber wenn ich mich so umschau, wer hat das nicht. ;-)
Dann bleibt noch gut eine Stunde für einen kleinen Imbiss und ein Bierchen.
Vor dem Boarding taucht plötzlich noch ein guter Freund auf um mich zu verabschieden. So lieb - Danke!
Dann rein in den Airbus. Platz ist genügend vorhanden. Vor uns sitzt niemand. Nach etwas mehr wie sechs Stunden Flug landet die Maschine in Dubai. 2.5 Stunden Aufenthalt und weiter gehts mit einer Boing. Der Service in den Maschinen der Emirates ist sehr freundlich und zuvorkommend. Das Essen schmeckt ebenfalls recht gut.
Nach einen fast 10-stündigen problemlosen Flug über die afrikanische Pampas und den indischen Ozean landen wir Cape Town.
Das Gepäck ist schnell gefasst, der Fahrer gefunden und weiter gehts zur Gastfamilie oder besser wohl Gast-Mama.
Auffallend ist, dass die Mehrzeit der Häuser alle hinter hohen Mauern versteckt sind, zum Teil mit Elektrodraht oben drauf gesichert. Dies sind die reicheren Einwohner, jene die in ärmeren Verhältnissen leben, benötigen auch keine Mauer.
Der Empfang bei der Gast-Ma namens Lorna ist herzlich. Nach etwas Small-Talk, Zimmerbezug und einer wunderbaren Dusche wird gegessen. Wir sind zu dritt - Lorna, ein süd-koreanischer Student und ich. Bald mal heisst es dann für mich - ab ins Bett. Während dem Flug war an Schlaf ja nicht zu denken.
Am nächsten Morgen der erste Schultag. Meine Gast-Ma bringt mich da hin. Ein schnelles Interview, eine kurze Einteilung in eine Klasse und der erste Schulhauswechsel steht an. Der neue Ort liegt in einem schönen, kleinen Garten mit ein paar alten Bäumen und blühenden Büschen. Ein kleiner Pool ist ebenfalls vorhanden.
Die erste Stunde ist ein Test - Wochenrückblick - ok denn halt. Kann ja nur schiefgehen. Aber so übel war ich dann doch nicht. Dann der Bescheid - du sitzt in der falschen Klasse, du musst eine Stufe höher. Tja, also für den nöchsten Tag neue Kameraden. Dabei war diese Klasse ganz familiär - only 3 studends in the class.
Für Mittagessen bleibt keine Zeit. Normalerweise knapp eine Stunde, doch wir (die vulkangeschädigten Neuankömmlinge) bekommen einen Spezialabrieb und werden über die Gepflogenheiten instruiert.
Nun am Nachmittag sind ja auch noch ein paar Lektionen angesagt. Auch hier ist die Klasse eher klein. Wir sind 4 Lernende und versuchen Konversation zu betreiben - also ich versuche zumindest etwas zu verstehen...
Aber so geht es mir ja schon den ganzen Tag. Ich stelle mir die Frage - was wollen denn die alle von mir...
Mein koreanischer Mitbewohner, Junn hat auf mich gewartet und zeigt mir den Heimweg. Wir fahren mit dem Zug. Es sind zwei Stationen und ein wenig Fussweg. Tja, hier musst du wissen, wo du aussteigen musst. Karten oder Pläne gibts keine im Zug und sehen tust du auch nichts. Die Fenster sind milchig. Aber wir sprechen ja alle die gleiche Sprache hier... oder so ...
Abends fahren wir mit Lorna, deren Tochter und Freundin ins Grand West. Sie wollen den Cirque du Solei anschauen. Junn und ich schauen uns das Gebäude an. Ein riesiger und eindrücklicher Komplex mit Spielkasino, diversen Restaurants unterschiedlichster Spezialitäten, Kinos, Kinder-Spielcenter, etc. Das Ganze ist als Dorf gestaltet. Wir flanieren also unter 'freiem' Himmel durch die Gassen und über die Plätze. Schauen uns um und essen das erste Rumpsteak. Anschliessend warten wir im Pub auf unseren Fahrer. Der Cirque ist dann auch bald zu Ende nach einer längeren Heimfahrt endet auch dieser Tag.
Aber der Reihe nach:
Nachdem mich nun der Zug rechtzeitig und pünktlich zum Flughafen gebracht hat und ich das viele Gepäck (wer kommt schon auf die Idee, einen Koffer, eine grosse Tasche, einen Fotorucksack und eine Umhängetasche freiwillig mitzunehmen?) zum Check-In geschleppt habe, stellt sich die grosse Frage - ist das Gepäck nicht zu schwer? Warum das Ganze nicht doch vorgängig auf eine Waage gestellt? Was wenn's tatsächlich Übergewicht hat?
ok, nach 10 Minuten anstehen kommt die Stunde der Wahrheit. Die leichte Tasche auf die Waage - ups - etwas über zehn Kilo. Wohin nur mit der übergewichtigen Ware? Dann den Koffer drauf, der ist bei weitem schwerer. Nicht hinschauen nützt wohl auch nichts. Was solls: Augen auf und durch. Etwas unter 20 Kilo - uff. Leichtes Übergewicht, aber wenn ich mich so umschau, wer hat das nicht. ;-)
Dann bleibt noch gut eine Stunde für einen kleinen Imbiss und ein Bierchen.
Vor dem Boarding taucht plötzlich noch ein guter Freund auf um mich zu verabschieden. So lieb - Danke!
Dann rein in den Airbus. Platz ist genügend vorhanden. Vor uns sitzt niemand. Nach etwas mehr wie sechs Stunden Flug landet die Maschine in Dubai. 2.5 Stunden Aufenthalt und weiter gehts mit einer Boing. Der Service in den Maschinen der Emirates ist sehr freundlich und zuvorkommend. Das Essen schmeckt ebenfalls recht gut.
Nach einen fast 10-stündigen problemlosen Flug über die afrikanische Pampas und den indischen Ozean landen wir Cape Town.
Das Gepäck ist schnell gefasst, der Fahrer gefunden und weiter gehts zur Gastfamilie oder besser wohl Gast-Mama.
Auffallend ist, dass die Mehrzeit der Häuser alle hinter hohen Mauern versteckt sind, zum Teil mit Elektrodraht oben drauf gesichert. Dies sind die reicheren Einwohner, jene die in ärmeren Verhältnissen leben, benötigen auch keine Mauer.
Der Empfang bei der Gast-Ma namens Lorna ist herzlich. Nach etwas Small-Talk, Zimmerbezug und einer wunderbaren Dusche wird gegessen. Wir sind zu dritt - Lorna, ein süd-koreanischer Student und ich. Bald mal heisst es dann für mich - ab ins Bett. Während dem Flug war an Schlaf ja nicht zu denken.
Am nächsten Morgen der erste Schultag. Meine Gast-Ma bringt mich da hin. Ein schnelles Interview, eine kurze Einteilung in eine Klasse und der erste Schulhauswechsel steht an. Der neue Ort liegt in einem schönen, kleinen Garten mit ein paar alten Bäumen und blühenden Büschen. Ein kleiner Pool ist ebenfalls vorhanden.
Die erste Stunde ist ein Test - Wochenrückblick - ok denn halt. Kann ja nur schiefgehen. Aber so übel war ich dann doch nicht. Dann der Bescheid - du sitzt in der falschen Klasse, du musst eine Stufe höher. Tja, also für den nöchsten Tag neue Kameraden. Dabei war diese Klasse ganz familiär - only 3 studends in the class.
Für Mittagessen bleibt keine Zeit. Normalerweise knapp eine Stunde, doch wir (die vulkangeschädigten Neuankömmlinge) bekommen einen Spezialabrieb und werden über die Gepflogenheiten instruiert.
Nun am Nachmittag sind ja auch noch ein paar Lektionen angesagt. Auch hier ist die Klasse eher klein. Wir sind 4 Lernende und versuchen Konversation zu betreiben - also ich versuche zumindest etwas zu verstehen...
Aber so geht es mir ja schon den ganzen Tag. Ich stelle mir die Frage - was wollen denn die alle von mir...
Mein koreanischer Mitbewohner, Junn hat auf mich gewartet und zeigt mir den Heimweg. Wir fahren mit dem Zug. Es sind zwei Stationen und ein wenig Fussweg. Tja, hier musst du wissen, wo du aussteigen musst. Karten oder Pläne gibts keine im Zug und sehen tust du auch nichts. Die Fenster sind milchig. Aber wir sprechen ja alle die gleiche Sprache hier... oder so ...
Abends fahren wir mit Lorna, deren Tochter und Freundin ins Grand West. Sie wollen den Cirque du Solei anschauen. Junn und ich schauen uns das Gebäude an. Ein riesiger und eindrücklicher Komplex mit Spielkasino, diversen Restaurants unterschiedlichster Spezialitäten, Kinos, Kinder-Spielcenter, etc. Das Ganze ist als Dorf gestaltet. Wir flanieren also unter 'freiem' Himmel durch die Gassen und über die Plätze. Schauen uns um und essen das erste Rumpsteak. Anschliessend warten wir im Pub auf unseren Fahrer. Der Cirque ist dann auch bald zu Ende nach einer längeren Heimfahrt endet auch dieser Tag.
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