Dienstag und Mittwoch ist schön brav Schule angesagt. Abends dann Hausaufgaben und die Präsentation vorbereiten bzw. schreiben.
Den ganzen Dienstag regnet es, zeitweilig unterbrochen von etwas Sonnenschein.
Abends schüttet es die ganze Zeit wie aus Kübeln, es ist kalt im Hause. Die Nase läuft und ich muss mir eine Jacke anziehen. Es plätschert wie wenn die Fenster offen wären.
Die Fenster dichten nicht wirklich ab.
Im Laufe des Mittwoch morgens hört es auf zu regnen. Nach dem Mittagessen mit André fahren wir mit dem Taxi Bus in die Stadt. Wir sind nicht wirklich schnell unterwegs, denn alle paar Meter hält der Fahrer und der 'Kassierer' rennt auf die Strasse und pfeift und ruft nach neuen Fahrgästen.
Nun wird es richtig warm, die Sonne scheint. Wir besuchen den Greenmarket Sq. Hier schaut sich André nach einer bestimmten Maske um. Schlussendlich gehe ich mit einer Maske vom Stand weg.
Dumm gelaufen ;-). Die Maske sollte 1200 Rand kosten. Mein Vorschlag 500 - ich will ja nicht wirklich eine kaufen. Der Verkäufer wollte etwas mehr - ok - 600. Dann packt er sie schon ein, als wir vom Stand weg gehen. Also muss ich ihm wohl sagen und auch zeigen, dass ich nur 370 Rand bei mir habe. Er braucht Geld, also hat er sie mir für 370 überlassen und ich hab sie gekauft. (Also, ich hatte tatsächlich nur 370 Rand dabei.)
Weiter besuchen wir noch einige interessante und attraktive Orte in der Stadt.
Zurück geht es dann mit dem Zug. Das Zugpersonal ist wohl immer noch im (Bummel-)Streik, so langsam bin ich noch nie aus der Stadt getuckert.
So, damit ist mein zweitletzter Tag auch vorbei hier. Zu Hause beginnt noch das Packen und aussortieren. Was muss wo rein, was geht mit, etc.
Die Hausaufgaben sind auch noch zu machen, bevor es dann noch für ein kurzes und wohl letztes Bierchen in dieser Stadt raus geht.
Donnerstag, 13. Mai 2010
Dienstag, 11. Mai 2010
Montag Tag 19 (School)
Montag ist wieder Schule angesagt. Es kommt eine neue 'Schülerin' aus Brasilien. Somit sind wir elf Schüler in der Klasse - 3 Schweizer, 4 Brasilianer, 1 Mexikaner, 1 Russin, 1 Italienerin, 1 Koreaner. Dies ist genug. Das Klassenzimmer jedenfalls ist übervoll. Wir hoffen nun, dass die Klasse wieder gesplittet wird. Dafür sind wir in den Nachmittagslektionen nur zwei.
Das Wetter spielt im Moment weiterhin verrückt. Gemäss meiner Host-Ma ist es zu kalt für diese Jahreszeit. Die Temperaturen liegen im Moment bei etwa 18-20 Grad. Auf Sonnenschein folgt starker Regen und dann wieder kräftige Windböen.
Wobei ich zur Zeit eher das Gefühl habe, dass es im Haus kälter ist als draussen. Besserung ist die nächsten Tage nicht in Sicht.
Jedenfalls hatte ich Glück und konnte trockenen Fusses nach in die Schule gehen und auch wieder nach Hause. Auch zum obligaten Mittagseinkauf (wir haben auf gegrilltes Hähnchen mit Reis und ab und zu Salat umgestellt) bauchten wir keinen Regenschirm.
Als ich dann nun am frühen Abend nach Hause komme ist Joon, mein koreanischer Mitbewohner ausgezogen. Er hat es sich zusammen mit Freunden in einer eigene Wohnung bequem gemacht. Er bleibt ja auch noch ein paar Monate.
Dafür überleg ich mir bereits wieder, was ich alles wo packen muss, damit ich dann auf der Safari auch alles beieinander habe.
Das mit den zwei Gepäckstücken scheint jetzt doch zu einem Problemchen zu werden und es zeichnet sich ab, dass der Koffer auf dem Postweg die Heimfahrt antreten wird.
Das Wetter spielt im Moment weiterhin verrückt. Gemäss meiner Host-Ma ist es zu kalt für diese Jahreszeit. Die Temperaturen liegen im Moment bei etwa 18-20 Grad. Auf Sonnenschein folgt starker Regen und dann wieder kräftige Windböen.
Wobei ich zur Zeit eher das Gefühl habe, dass es im Haus kälter ist als draussen. Besserung ist die nächsten Tage nicht in Sicht.
Jedenfalls hatte ich Glück und konnte trockenen Fusses nach in die Schule gehen und auch wieder nach Hause. Auch zum obligaten Mittagseinkauf (wir haben auf gegrilltes Hähnchen mit Reis und ab und zu Salat umgestellt) bauchten wir keinen Regenschirm.
Als ich dann nun am frühen Abend nach Hause komme ist Joon, mein koreanischer Mitbewohner ausgezogen. Er hat es sich zusammen mit Freunden in einer eigene Wohnung bequem gemacht. Er bleibt ja auch noch ein paar Monate.
Dafür überleg ich mir bereits wieder, was ich alles wo packen muss, damit ich dann auf der Safari auch alles beieinander habe.
Das mit den zwei Gepäckstücken scheint jetzt doch zu einem Problemchen zu werden und es zeichnet sich ab, dass der Koffer auf dem Postweg die Heimfahrt antreten wird.
Montag, 10. Mai 2010
Freitag - Sonntag, Cape Town
Freitag ein normaler Schultag, aber halt der letzte Schultag der Woche.
Abends ist Ausgang angesagt. Mit dem letzten Zug um acht geht in die Stadt. Dann weiter zu Fuss ins 'Partyviertel'. Es wird getanzt und vernünftig getrunken bis in die frühen Morgenstunden. Dem Taxifahrer kurz den Weg erklären und schon liege ich noch kurz vor dem Morgengrauen im Bett :-). Die Taxifahrt kostete mehr als die Getränke am Abend. Nur anders als mit dem Taxi kommt man hier nicht nach Hause. Zu Fuss wär ich vermutlich zwei bis drei Stunden marschiert und vermutlich nicht heil zu hause angekommen. Dies wenigstens wenn man den Einheimischen glaubt.
Am Samstag spätestens um neun ist Tagwache. Die Township-Tour wurde leider mangels Teilnehmern abgesagt. Mit dieser Tour wäre ein Einblick ins 'andere' Cape Town möglich gewesen. Alleine da hin zu gehen, ist nicht so ratsam. Also lassen wir dies mal bleiben. Da wieder mal die Sonne scheint und ein warmer Tag bevorsteht, hetzen wir zum Bahnhof und ... warten erst mal, da der Zug nicht kommt. Also warten wir auf den nächsten, der dann hoffentlich 40 Minuten später auchfährt. Hier ist es durchaus möglich, dass mal einfach ein Zug nicht kommt. Tja, dann wartet man halt auf den nächsten. Es ist auch durchaus möglich, dass der Zug früher eintrifft und dann auch weiterfährt. Also sinnvollerweise immer genug früh auf dem Bahnsteig stehen. Wir fahren dann doch noch in die Stadt und besuchen ein paar Märkte, schauen uns noch ein paar Sehenwürdigkeiten an und besuchen zu guter Letzt noch die Waterfront und trinken genüsslich ein Paulaner Weissbier im Biergarten. Die Waterfront ist ein lebhafter Ort, mit abwechslungsreichen Unterhaltungen durch einheimische Musiker oder Tänzer. Ein schöner Ort zum Verweilen. Nach einem Rundgang durch das riesige Shoppingcenter versuchen wir einen Taxibus zu erwischen. Wir quetschen uns noch zu den andern Personen ins Auto. Aber es wird nichts daraus. Der Keinbus springt nicht an. Also alle vierzehn Leute wieder raus und in den nächsten Bus rein. Dann gehts flott und unterhaltsam weiter. Der flotte junge Schwarze neben mir ist in eine Unterhaltung mit mir verwickelt ;-) - nur ich verstehe nur Bahnhof. OK, doch etwas mehr - ist nur ein kleiner Bahnhof! Dann an der Station angekommen müssen wir feststellen, dass wir den Zug um ein paar Minuten verpasst haben. Somit verbringen wir die nächste 3/4 Stunde mit Warten.
Abend gelüstet es nach währschaftem Fleisch. Schliesslich gab es diese Wochen nur Chicken auf alle erdenklichen Arten zubereitet und einmal ungeniessbare Bratwürste. Im Zug in die Stadt wird mein koreanischer Freund aufs übelste von einem betrunkenen Einheimischen beschimpft. Er wird alldings mit einem Chinesen verwechselt. Die Chinesen sind in dieser Stadt, bei einigen Einheimischen der Unterschicht nicht so gut angesehen. Dies hat scheinbar den Grund, dass die Chinesen geschäftstüchige Menschen sind und es z.T. auf Kosten anderer auf ein gutes Einkommen gebracht haben. Ähnlich den Juden bei uns. Nach dem Essen gehts noch kurz auf ein Gläschen ins Kubana und dann bereits wieder nach Hause.
Sonntags weckt um sieben die Musik, der Gesang der gegenüberliegenden Kirche wieder die ganze Nachbarschaft, oder zumindest mich. Aktuell regnet es nicht und so entschliesse ich mich wieder den Zug in Richtung Town zu nehmen und mir ein das 'Art-Museum' und ein bestimmtes Quartier namens Bo-Kaap anzuschauen. Mittags bin ich dann wieder zu Hause. Kaum bin ich da angekommen regnet es in Strömen. Auf den Strassen fliessen Bäche und es bilden sich kleine bis grössere Seen.
Wir fahren ins Shopping-Center. Unsere Host-Ma muss noch für das Muttertagsgericht was einkaufen. Die grossen ShoppingCenter sind hier die ganze Woche offen. Nur Alkoholische Getränke (Hochprozentiges, Wein und Bier) dürfen am Sonntag und abends ab ca. sieben nicht mehr verkauft werden. Darum sind diese Getränke immer in einem separaten Laden oder in einem abschliessbaren, vergitterten Separé zu holen.
Im Moment ist richtiges Aprilwetter hier - und dies im Herbst. Sonne, Regen, Windsböen wechseln sich ab.
Wir stellen auch fest, dass es doch langsam richtig kühl und frisch wird in dem Haus. Es wird langsam Zeit, die dicke Winterjacke aus dem Schrank zu nehmen und anzuziehen. Joon tut dies bereits ;-). Die Bettsocken für die Nacht sind auch schon bereit gelegt und die dritte Decke liegt griffbereit.
Abends geht dann wieder in den den Swinger-Club - immer noch ein Jazz-Club. Es ist Mothersday-Spezial. Die Musik ist gut, der Gaststar hat genügend Power um die kleine Anzahl an Zuhörern zu beeindrucken.
Abends ist Ausgang angesagt. Mit dem letzten Zug um acht geht in die Stadt. Dann weiter zu Fuss ins 'Partyviertel'. Es wird getanzt und vernünftig getrunken bis in die frühen Morgenstunden. Dem Taxifahrer kurz den Weg erklären und schon liege ich noch kurz vor dem Morgengrauen im Bett :-). Die Taxifahrt kostete mehr als die Getränke am Abend. Nur anders als mit dem Taxi kommt man hier nicht nach Hause. Zu Fuss wär ich vermutlich zwei bis drei Stunden marschiert und vermutlich nicht heil zu hause angekommen. Dies wenigstens wenn man den Einheimischen glaubt.
Am Samstag spätestens um neun ist Tagwache. Die Township-Tour wurde leider mangels Teilnehmern abgesagt. Mit dieser Tour wäre ein Einblick ins 'andere' Cape Town möglich gewesen. Alleine da hin zu gehen, ist nicht so ratsam. Also lassen wir dies mal bleiben. Da wieder mal die Sonne scheint und ein warmer Tag bevorsteht, hetzen wir zum Bahnhof und ... warten erst mal, da der Zug nicht kommt. Also warten wir auf den nächsten, der dann hoffentlich 40 Minuten später auchfährt. Hier ist es durchaus möglich, dass mal einfach ein Zug nicht kommt. Tja, dann wartet man halt auf den nächsten. Es ist auch durchaus möglich, dass der Zug früher eintrifft und dann auch weiterfährt. Also sinnvollerweise immer genug früh auf dem Bahnsteig stehen. Wir fahren dann doch noch in die Stadt und besuchen ein paar Märkte, schauen uns noch ein paar Sehenwürdigkeiten an und besuchen zu guter Letzt noch die Waterfront und trinken genüsslich ein Paulaner Weissbier im Biergarten. Die Waterfront ist ein lebhafter Ort, mit abwechslungsreichen Unterhaltungen durch einheimische Musiker oder Tänzer. Ein schöner Ort zum Verweilen. Nach einem Rundgang durch das riesige Shoppingcenter versuchen wir einen Taxibus zu erwischen. Wir quetschen uns noch zu den andern Personen ins Auto. Aber es wird nichts daraus. Der Keinbus springt nicht an. Also alle vierzehn Leute wieder raus und in den nächsten Bus rein. Dann gehts flott und unterhaltsam weiter. Der flotte junge Schwarze neben mir ist in eine Unterhaltung mit mir verwickelt ;-) - nur ich verstehe nur Bahnhof. OK, doch etwas mehr - ist nur ein kleiner Bahnhof! Dann an der Station angekommen müssen wir feststellen, dass wir den Zug um ein paar Minuten verpasst haben. Somit verbringen wir die nächste 3/4 Stunde mit Warten.
Abend gelüstet es nach währschaftem Fleisch. Schliesslich gab es diese Wochen nur Chicken auf alle erdenklichen Arten zubereitet und einmal ungeniessbare Bratwürste. Im Zug in die Stadt wird mein koreanischer Freund aufs übelste von einem betrunkenen Einheimischen beschimpft. Er wird alldings mit einem Chinesen verwechselt. Die Chinesen sind in dieser Stadt, bei einigen Einheimischen der Unterschicht nicht so gut angesehen. Dies hat scheinbar den Grund, dass die Chinesen geschäftstüchige Menschen sind und es z.T. auf Kosten anderer auf ein gutes Einkommen gebracht haben. Ähnlich den Juden bei uns. Nach dem Essen gehts noch kurz auf ein Gläschen ins Kubana und dann bereits wieder nach Hause.
Sonntags weckt um sieben die Musik, der Gesang der gegenüberliegenden Kirche wieder die ganze Nachbarschaft, oder zumindest mich. Aktuell regnet es nicht und so entschliesse ich mich wieder den Zug in Richtung Town zu nehmen und mir ein das 'Art-Museum' und ein bestimmtes Quartier namens Bo-Kaap anzuschauen. Mittags bin ich dann wieder zu Hause. Kaum bin ich da angekommen regnet es in Strömen. Auf den Strassen fliessen Bäche und es bilden sich kleine bis grössere Seen.
Wir fahren ins Shopping-Center. Unsere Host-Ma muss noch für das Muttertagsgericht was einkaufen. Die grossen ShoppingCenter sind hier die ganze Woche offen. Nur Alkoholische Getränke (Hochprozentiges, Wein und Bier) dürfen am Sonntag und abends ab ca. sieben nicht mehr verkauft werden. Darum sind diese Getränke immer in einem separaten Laden oder in einem abschliessbaren, vergitterten Separé zu holen.
Im Moment ist richtiges Aprilwetter hier - und dies im Herbst. Sonne, Regen, Windsböen wechseln sich ab.
Wir stellen auch fest, dass es doch langsam richtig kühl und frisch wird in dem Haus. Es wird langsam Zeit, die dicke Winterjacke aus dem Schrank zu nehmen und anzuziehen. Joon tut dies bereits ;-). Die Bettsocken für die Nacht sind auch schon bereit gelegt und die dritte Decke liegt griffbereit.
Abends geht dann wieder in den den Swinger-Club - immer noch ein Jazz-Club. Es ist Mothersday-Spezial. Die Musik ist gut, der Gaststar hat genügend Power um die kleine Anzahl an Zuhörern zu beeindrucken.
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